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Betreute betriebliche Umschulungen (BbU)

bei der DAA Rastatt

Die betriebliche Umschulung ist kürzer als eine klassische Ausbildung. Die Dauer beträgt zwei Drittel der regulären Ausbildungszeit. Bei einer betrieblichen Umschulung beträgt die Dauer dann anstatt 3 Jahre nur 2 Jahre. Eine betriebliche Umschulung absolvieren Arbeitnehmer/-innen, die noch einen Berufsabschluss erwerben möchten oder bereits schon über eine abgeschlossene Ausbildung verfügen, ihren Beruf aber nicht mehr ausüben können. Sie erfolgt wie die klassische Ausbildung dual, das heißt der/die Umschüler/-in ist im Ausbildungsbetrieb beschäftigt und besucht parallel dazu die Berufsschule. Die Abschlussprüfung erfolgt bei der jeweils zuständigen Kammer.

Im Vorbereitungslehrgang werden Sie im Rahmen der Vorförderung unter Einbeziehung Ihrer gesamten Persönlichkeit, Ihres individuellen Umfeldes und im Hinblick auf Ihre Einschränkungen unterstützt und begleitet. Am Ende des Vorbereitungslehrganges sind Sie in der Lage, eine Ausbildung im Rahmen einer auf zwei Jahre gekürzten Umschulung erfolgreich zu absolvieren. Da Sie in das 2. Ausbildungsjahr Ihres gewählten Berufes einsteigen, sind während des Vorbereitungslehrganges Ausbildungsinhalte des ersten Ausbildungsjahres zu erschließen.
Fachausbildungen setzen schulische Grundkenntnisse, bestimmte Verhaltensweisen und Lerntechniken voraus. Sie erhalten durch den Vorbereitungslehrgang die Möglichkeit, vorhandenes Wissen aufzufrischen und sich notwendiges Arbeitsverhalten anzueignen. Ziel des Vorbereitungslehrganges ist, in jeder Hinsicht optimale Startbedingungen für den Beginn der Umschulung zu schaffen. 

Dauer: Jährlich Juni bis August

Nach Abschluss des Vorbereitungslehrganges zur betreuten betrieblichen Umschulung (bbU) werden Sie durch die  DAA am Standort Rastatt in allen Phasen der betrieblichen Umschulung umfassend unterstützt. Insbesondere stehen wir als Ansprechpartner für die Ausbildungsbetriebe zur Verfügung, unterstützen Sie und den Betrieb in Konflikt- oder Krisensituationen, halten den Kontakt zur Berufsschule und organisieren den begleitenden Stützunterricht.

Umschulungsbegleitende Hilfen (ubH) kommen nur in Verbindung mit betrieblichen Einzelumschulungen zum Einsatz.

Stützunterricht/Nachhilfeunterricht für die jeweiligen Berufsschulfächer

  • Aufbereitung des Berufsschulunterrichts, der durch die Verkürzung nicht abgedeckt ist
  • Nachbereitung des aktuellen Lernstoffes
  • Vorbereitung auf die Zwischen- und Abschlussprüfung

Betreuung des Lernprozesses/Coaching

  • Unterstützung bei den Formalitäten im Umschulungsbetrieb
  • Kontakt und Ausstausch mit Ausbildern im Betrieb und in den Berufsschulen
  • Vermittlung von Lern- und Arbeitstechniken/Schlüsselqualifikationen
  • Stabilisierung des Durchhaltevermögens/Motivationsförderung
  • Krisenintervention/Aufarbeitung persönlicher oder schulischer Problemlagen
  • Gezielte Prüfungsvorbereitung/Umgang mit Präfungssituationen
  • Bewerbungsberatung